Zulassungsverfahren

für Studierende der Ausbildungsgänge Psychoanalytiker*in, KiJu-Psychoanalytiker*in und tiefenpsychologisch fundierte*r Psychotherapeut*in

Für das Zulassungsverfahren gelten Anmeldefristen. Der Anmeldeschluss für Ihre Bewerbung ist jeweils am 01.07 für das Wintersemester bzw. 01.02. für das Sommersemester  

Als wissenschaftliche Vorbildung muss ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Psychologie (mit klinischer Psychologie) oder Medizin nachgewiesen werden. Für die Ausbildung in Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie ist auch die Bewerbung mit einem Studium der Pädagogik, der Sozialpädagogik bzw. einer anderen nach dem PsychThG anerkannten Fachrichtung möglich.

Für die Aufnahme ist die persönliche Eignung des Bewerbers/der Bewerberin ausschlaggebend. Sie wird in einem besonderen Aufnahmeverfahren festgestellt.

Der Antrag auf Zulassung zur Aus- bzw. Weiterbildung wird formlos an den/die Leiter/in des Ausbildungsausschusses gestellt.

Dem Antrag sind beizufügen:

  • ein kurzer handgeschriebener Lebenslauf
  • ein ausführlicher Rückblick auf den bisherigen persönlichen Entwicklungs- und Werdegang unter Berücksichtigung der nach Auffassung des Bewerbers besonders prägenden bzw. krisenhaften Situationen und Stationen (in fünffacher Ausfertigung)
  • beglaubigte Abschriften der die bisherige Ausbildung belegenden Urkunden
  • ein polizeiliches Führungszeugnis, dessen Ausstellung nicht länger als 3 Monate zurückliegen darf
  • 3 Lichtbilder neueren Datums
  • Kopie der Überweisung der Bewerbungsgebühr

Das Aufnahmeverfahren umfasst in der Regel zwei Einzelinterviews von 50 Minuten Dauer bei je einem vom Institut beauftragten Lehranalytiker. Durch den Ausbildungsausschuss können weitere Einzelinterviews bei anderen beauftragten Personen angefordert werden. Die interviewenden Lehranalytiker erstellen ein Votum an den Ausbildungsausschuss, der, nach Überprüfung aller Voraussetzungen, über die Aufnahme entscheidet.

für Ärzte, die die Zusatzbezeichnung “Psychotherapie” oder “Psychoanalyse” anstreben

Der Antrag auf Teilzulassung zur Weiterbildung wird formlos an den Leiter des Ausbildungsausschusses gemäß § 9 der Satzung gestellt. Dem Antrag sind beizufügen:

  • Ein tabellarischer Lebenslauf, der einen Überblick über den bisherigen persönlichen und beruflichen Werdegang ermöglicht.
  • Zwei aktuelle Lichtbilder (Passfotos)
  • Kopie der Approbationsurkunde
  • Ein schriftliches Votum des bisherigen Ausbildungsleiters über die Durchführung der erforderlichen Anamnesen und ausreichende theoretische Kenntnisse, um unter Supervision eigenständige Behandlungen durchzuführen.
  • Kopie der Überweisung der Bewerbungsgebühr

Das Aufnahmeverfahren umfasst in der Regel ein persönliches Vorgespräch bei einem/einer vom Institut beauftragten Analytiker/-in (in der Regel dem Ambulanzleiter). Die Entscheidung über die Zulassung treffen die Mitglieder des Ausbildungsausschusses.

für Weiterbildungsinteressierte der Gruppenanalyse mit Erwachsenen bzw. Kinder- und Jugendlichen und ihren Bezugspersonen

Die Zulassung wird beim Aus- und Weiterbildungsausschuss Gruppe (im folgenden AWA genannt) beantragt. Aus- und Weiterbildungsteilnehmer*innen, die bereits beim WIPP in einem anderen Ausbildungsgang zugelassen sind oder eine Aus- oder Weiterbildung beim WIPP abgeschlossen haben, richten einen formlosen Antrag an den AWA Gruppe.

Andere Ausbildungsteilnehmer richten ebenso einen formlosen Antrag an den AWA Gruppe. Dem Antrag sind aber beizufügen:

  • Ein tabellarischer Lebenslauf.
  • Ein persönlicher Lebenslauf mit Darstellung der besonders prägenden Stationen und Situationen.
  • Das Abschlusszeugnis der akademischen Ausbildung.
  • Soweit vorhanden die Approbationsurkunde.

Das Aufnahmeverfahren umfasst ein Auswahlgespräch. Dieses dient der Feststellung der persönlichen Eignung der Bewerber*innen und der Zusammenstellung einer geeigneten Selbsterfahrungsgruppe nach den Kriterien einer Gruppenanalyse. Dazu werden bei Teilnehmer*innen, die bereits am WIPP oder einem anderen Institut in der DGPT oder VAKJP eine Ausbildung absolviert haben ein, bei anderen Teilnehmer*innen zwei Aufnahmegesprächen bei einer/em Dozent*in des WIPP durchgeführt. 

Der AWA erteilt nach dem Vorliegen der Voten der Interviewenden die Zulassung zur Ausbildung.