Zulassungsverfahren2018-06-28T17:51:37+00:00

Zulassungsverfahren

Vollzulassung

(gilt für Studierende der Ausbildungsgänge Psychoanalytiker/in (DGPT), KJ-Psychoanalytiker/in und tiefenpsychologisch fundierte/r Psychotherapeut/in)

Als wissenschaftliche Vorbildung muss ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Psychologie (mit klinischer Psychologie) oder Medizin nachgewiesen werden. Für die Ausbildung in Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie ist auch die Bewerbung mit einem Studium der Pädagogik, der Sozialpädagogik bzw. einer anderen nach dem PsychThG anerkannten Fachrichtung möglich.

Für die Aufnahme ist die persönliche Eignung des Bewerbers/der Bewerberin ausschlaggebend. Sie wird in einem besonderen Aufnahmeverfahren festgestellt.

Der Antrag auf Zulassung zur Aus- bzw. Weiterbildung wird formlos an den/die Leiter/in des Ausbildungsausschusses gestellt.

Dem Antrag sind beizufügen:

  • ein kurzer handgeschriebener Lebenslauf
  • ein ausführlicher Rückblick auf den bisherigen persönlichen Entwicklungs- und Werdegang unter Berücksichtigung der nach Auffassung des Bewerbers besonders prägenden bzw. krisenhaften Situationen und Stationen (in fünfacher Ausfertigung)
  • beglaubigte Abschriften der die bisherige Ausbildung belegenden Urkunden
  • ein polizeiliches Führungszeugnis, dessen Ausstellung nicht länger als 3 Monate zurückliegen darf
  • 3 Lichtbilder neueren Datums
  • Kopie der Überweisung der Bewerbungsgebühr

Das Aufnahmeverfahren umfasst in der Regel zwei Einzelinterviews von 50 Minuten Dauer bei je einem vom Institut beauftragten Lehranalytiker. Durch den Ausbildungsausschuss können weitere Einzelinterviews bei anderen beauftragten Personen angefordert werden. Die interviewenden Lehranalytiker erstellen ein Votum an den Ausbildungssausschuss, der, nach Überprüfung aller Voraussetzungen, über die Aufnahme entscheidet.

 

Teilzulassung

(gilt für Ärzte, die die Zusatzbezeichnung „Psychotherapie“ oder „Psychoanalyse“ anstreben)

Der Antrag auf Teilzulassung zur Weiterbildung wird formlos an den Leiter des Ausbildungsausschusses gemäß § 9 der Satzung gestellt. Dem Antrag sind beizufügen:

  • Ein tabellarischer Lebenslauf, der einen Überblick über den bisherigen persönlichen und beruflichen Werdegang ermöglicht.
  • Zwei aktuelle Lichtbilder (Passfotos)
  • Kopie der Approbationsurkunde
  • Ein schriftliches Votum des bisherigen Ausbildungsleiters über die Durchführung der erforderlichen Anamnesen und ausreichende theoretische Kenntnisse, um unter Supervision eigenständige Behandlungen durchzuführen.
  • Kopie der Überweisung der Bewerbungsgebühr

Das Aufnahmeverfahren umfasst in der Regel ein persönliches Vorgespräch bei einem/einer vom Institut beauftragten Analytiker/-in (in der Regel dem Ambulanzleiter). Die Entscheidung über die Zulassung treffen die Mitglieder des Ausbildungsausschusses.