Zusatzbezeichnung Psychotherapie2016-12-18T15:17:29+00:00

Zusatzbezeichnung Psychotherapie (für Ärzte und Ärztinnen)

Die Ausbildung erfüllt die Erfordernisse der Weiterbildungsordnung der zuständigen Landesärztekammer. Sie führt zum Erwerb der Zuastzbezeichnung Psychotherapie in psychodynamischer Orientierung.

Die Ausbildung gliedert sich in folgende Teile:

Selbsterfahrung

  • tiefenpsychologisch fundierte Gruppen- oder Einzelselbsterfahrung
  • mind. 100 Stunden

Theorie

  • mind. 120 Stunden
  • im Rahmen von Seminaren, Vorträgen und Vorlesungen
  • zusätzlich 15 Doppelstunden Balintarbeit und 16 Doppelstunden Entspannungsverfahren

Praktische Tätigkeit

  • 10 dokumentierte und supervidierte Erstuntersuchungen
  • mind. 120 Stunden Patientenbehandlung unter Supervision, davon mind. drei abgeschlossene Fälle.
  • 15 Doppelstunden Fallseminar

Klinische Vorraussetzungen

  • 24 Monate Weiterbildung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung bei einem Weiterbilder gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 der Weiterbildungsordnung, davon mindestens 12 Monate Weiterbildung in Psychiatrie und Psychotherapie bei einem mindestens für zwei Jahre befugten Weiterbilder.

Prüfung

  • Die Prüfung findet analog einer Facharztprüfung vor der Ärztekammer statt. Dabei besteht die Möglichkeit, nicht absolvierte Erfahrunen in Psychiatrie in einer Zusatzprüfung abzudecken.

Wir weisen darauf hin, dass für die Ausbildung die jeweils aktuelle Weiterbildungsordnung der zuständigen Landesärztekammer maßgeblich ist. Deren Kenntnis ist schon bei Aufnahme der Ausbildung dringend empfehlenswert.
Die Anforderungen der einzelnen Landesärztekammern können deutlich variieren, die dargestellten Inhalte gelten im Bereich der Bayerischen Landesärztekammer.

Links:
Landesärztekammer Bayern
Weiterbildungsordnung
Richtlinien zur Umsetzung
Teilweiterbildungsordnung (Institut)
Zulassungsverfahren
Kosten